About living in a different culture and homesickness.

I never expected it would feel that strange but normal at the same time, to live in a different country.

Growing up I always thought that what surrounded me was what was right and the only way. You know it was the only world I knew. My language the food my mum would cook, the way we did things. Of course as I got older I realised that there are other things as well… Other countrys, other traditions, other people, other languages.

And it always fascinated me and I was really determined to learn about and go as many places as possible.

Now living in a diffrent culture is completely different than going somewhere just for a holiday.

When I went somewhere for a holiday I focused on the culture of the place I went. Ate the food, enjoyed being surrounded by other people that spoke a diffrent language and all the foreign architecture and the history.

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Living in a different place I do these things too, and in the beginnign it kinda felt the same like going on holiday, but after a while once you get used to everything and get into a routine, obviously everything starts to feel more normal but then it also feels like I lost a bit of myself… Sounds very dramatic but, by that I, for example, mean that I’m just constantly being surrounded by a diffrent language and I don’t even notice it anymore. A few days ago I heard a women talk german in a libary and it was the weirdest thing to randomly hear someone speak my mother language. lol

Talking to other german au pairs and also talking to people back home  on a consistent basis is probably the best for me, otherwise chances are high I would forget how to speak german. Its also good because it reminds me of where I come from and about what a huge accomplishment me being here is.

I for sure miss my family and my friends a lot but Iactually haven’t really felt homesick just yet. Maby I shouldn’t say that out loud though…  haha no, but I actually love thinking of everyone back home  and looking at pictures and videos of them. Most of the time it dosen’t make me feel sad, it makes me feel more like happy, that I have all of them in my life. And also bacause I know I’m gonna see all of them again at one point.

The other day I just randomly got a little emotional when I was telling something about one of my clients at the salon that I used to work at. I hope he is okay and he found someone to cut his hair in a way that suits him. I think I even teard up when I was talking … he was just always so sweet and we talked about all the places he and his husband were traveling to. And you know as a hairdresser, you just form a special kind of relationship with some of your clients. It’s weird.

Yeah but otherwise I don’t really have the time to be homesick. Most of the time I’m busy exploring and making new experiences. And when I’m not doing any of these things I’m busy relaxing or sleeping.

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Ich hätte nie gedacht wie fremd und gleichzeitig normal es sich anfühlt in einem komplett anderen Land zu wohnen.

Als Kind dachte ich immer, dass das was mich umgibt das Richtige und das Einzige ist … Wisst ihr, es war halt das was ich kannte. Meine Sprache, das Essen, dass meine Mama kochte, die Art wie wir Dinge gemacht haben. Und dann je älter ich wurde desto mehr habe ich mitbekommen das es auch noch andere Dinge gibt, andere Länder, andere Traditionen, andere Leute und andere Sprachen.

Das hat mich echt fastziniert und es war mein Ziel so viel wie möglich über andere Orte zu erfahren wie nur möglich. Und diese Orte dann natürlich auch selbst zu besuchen.  

Jetzt in einem anderen Land zu wohnen ist komplett anders als nur für eine Urlaubsreise woanders hin zu fahren.

Als ich Orte im Urlaub besucht habe, hab ich mich hauptsächlich auf die Kultur konzentriert. Ich hab das Essen genossen,  die Architektur, die Geschichte und dass die Leute um mich herum alle eine andere Sprache gesprochen haben.

Seit ich hier lebe hab ich diese Dinge  auch getan, und am Anfang war es ähnlich wie Urlaub. Aber nache einer Weile wenn man sich an alles gewöhnt hat und eine Art Routine entwickelt hat, fühlt sich natürlich alles etwas normaler an. Allerdings auch ein bisschen so als hätte ich einen Teil von mir verloren… Hört sich super dramatisch an, aber damit will ich nur ausdrücken, das ich zum Beispiel gar nicht mehr wahrnehme das ich und alle um mich herum eine andere Sprache sprechen. Letzte Woche hab ich zufällig eine Frau in der Bücherei deutsch sprechen gehört und das war echt mega seltsam… jemanden so wie zuhause sprechen zu hören. haha

Regelmäßig mit anderen deutschen Au pairs und meinen Freunden und meiner Familie zuhause deutsch zu sprechen ist wahrscheinlich echt das Beste für mich, anderenfalls stünden die Chance gut, dass ich vergesse wie man deutsch spricht… Und es ist außerdem auch noch gut, weil es mich daran erinnert wo ich her komme und was für eine große Sache es ist, dass ich es bis hier her geschafft habe. 

Ich vermisse meine Familie und meine Freunde echt sehr, aber ich hab bis jetzt noch kein richtiges Heimweh gehabt. Vielleicht sollte ich das lieber nicht zu laut sagen… Haha ne, aber ich denke tatsächlich gerne an zuhause und schau mir auch gerne  Videos und Fotos von Allen zuhause an. Meistens fühle ich mich dann nicht traurig, sondern eher glücklich, dass ich all diese Leute in meinem Leben hab. Und weil ich ja auch weiß, dass ich alle wieder sehen werde.

Vor ein paar Tagen bin ich seltsamerweise ein wenig sentimental geworden, als ich über einen meiner Kunden, aus dem Salon in dem ich gearbeitet habe,  erzählt habe.  Ich hoffe es geht ihm gut und er hat jemanden gefunden der seine Haare so schneidet, wie es ihm steht. Ich glaub ich hatte sogar Tränen in den Augen… er war einfach immer so nett und wir haben uns viel über die Reisen, die er immer mit seinem Mann unternommen hat, unterhalten. Als Friseurin  hat man dann doch irgendwie eine besondere Art von Beziehung zu seinen Kunden. Wircklich seltsam. 

Ja, aber sonst hab ich auch nicht wircklich Zeit Heimweh zu haben. Die meiste Zeit bin ich eh damit beschäftigt Neues zu erkunden und neue Erfahrungen zu machen. Und wenn nicht das, dann bin ich damit beschäftigt zu entspannen oder zu schlafen.

4 Gedanken zu “About living in a different culture and homesickness.

  1. Das kenne ich zu gut…zwar nicht im Ausland. Aber allein der doch oft große Unterschied innerhalb Deutschlands, allein zwischen Ost und West. Eigentlich fühlt es sich im Alltag normal, wie Heimat, an. Aber dann war man wieder in der alten Heimat, hat Familie und Freunde getroffen und dann kommt ein ganz altes vertrautes („da gab es doch mal was“) Gefühl hoch.
    Es macht kurz wehmütig und sehnsüchtig , aber dann freut man sich auch wieder nach „Hause“ zu fahren. Und ja du kannst mega stolz auf dich sein, dass durchgezogen zu haben. Es ist gar nicht so einfach in zwei Welten zu Hause zu sein. Ich bin jedenfalls megastolz auf dich.😘🤗

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  2. Warum fressen die Eisbären keine Pinguine? Weil die Eisbären am Nordpol leben und die Pinguine am Südpol. Was ich damit sagen will, man kann nicht alles haben. Das Menschenleben ist leider zu kurz, um die ganze Schönheit dieser Erde kennen zu lernen. Seattle ist vielleicht ein Millionstel dieser Welt und viele, viele Dinge wirst auch Du in Deinem Leben niemals sehen, fühlen oder in Erfahrung bringen. Also ist es nur schön und richtig all das Neue in sich aufzunehmen. Erfreue Dich daran und mach was draus. Du bist auf dem richtigen Weg. Vergessen darf man dabei bloß nicht, daß es immer Gut und Böse gibt. Wir freuen uns über Deine Neugier und Wissbegierigkeit und wünschen Dir auch weiterhin viel Spaß dabei.

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    1. Ich bin froh das ich kein Eisbär und auch kein Pinguin bin 😂
      Klar, jeden schönen Ort der Welt zu sehen ist bestimmt ein bisschen viel für ein Menschenleben. Hab aber eine lange Liste von Orten die ich mir unbedingt anschauen möchte und die USA ist jetzt erstmal nur der erste Punkt.
      Ich werde versuchen hier so viel wie möglich zu sehen und alles aufzunehmen.
      Vielen Dank! Und ich freue mich immer über eure Kommentare 😁

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