Realizing I’m getting old.

The other day I started thinking about my hair and that at one point in my life I really just want to shave it all off, you know like a buzzcut. And I thought to myself well maby I’m going to do that once I’m 25. Seems like a good age to do something extra like this. Also I could still enjoy my long hair for a couple of years. But then I realized I will turn 25 literally next year.

And I never thought that I would be afraid of aging, it always seemd kind of silly to me. But turns out that it does scare me a little bit. It’s just that I always imagined myself to be at such a diffrent stage of life, in my mid twentys. And sometimes it does feel like I’m just standing in one spot and am not moving forward at all. Especially when I look at other girls my age having babys and building their own homes and having serious relationships.

I know I’m doing all these cool things here as an au pair and I get to see all these different places and it is awesome. But it also feels like I have my actual life on pause. And I can’t or more like I won’t really let myself work on that setteling down part of my life just yet. Not just because I’m abroad, but also because I know I’m not ready yet. Lol

Does that even make any sense?

Once I became an au pair my life was stripped from all the things around me that I have gotten so used to over the course of my life. My family, my friends, my language, my country and a lot of other things.

And I started thinking more about me as a person… who did I become? Do I even like myself? What are my standards? What are my goals? Who do I want to be? You know, not like ‚I wanna be like beyoncé once I grow up‘ … more like I want to be kind and giving but also know my boundaries and how to stand up for myself and what I belive in.

And I started looking more into things that I have always kind of been interested in. Like Veganism, Sustainability and Politics. And I started learning french again because I know I definetely want to be someone who speaks french.

I love that I have so much more time to do these things now but sometimes I do still get overwhelmed with life. And I think a few weekends ago I actually felt a little bit homesick for the first time since I arrived in the US. It didn’t feel like I thought it would feel. But then homesickness probably feels differet to everyone. I just felt sad and a little lost.

And I guess it was about time after four months of being away from home.What helped me was talking to friends, being in nature and also my hostfamily here (they make me laugh so much) and then definely talking to my family at home too.

The truth is being on the other side of the world dosen’t magically turn your life into a fariytale of happiness and travelling and having a good time 24/7. And I wasn’t even expecting it to be that way.

Most days I do feel good and even happy sometimes. But there are hard days, there are days where I feel like I’m a failure and sad days and weird experiences and feeling a little lost and like no one in the world actually likes me. But yeah thats life I guess. I just need to remind myself about all the amazing people I have in my life and how lucky I am to be here and how much I love my job and also be excited about all the things there are yet to come. Haha, sorry so cliché but yeah thats just how it is I guess.

Neulich hab ich mal wieder über meine Haare nachgedacht und das ich sie eines Tages wirklich ganz kurz abrasieren möchte, also echt ganz ab. Und ich dachte dann so, hmm vielleicht wenn ich 25 werde, das scheint mir ein gutes Alter zu sein um solche extravaganten Dinge zu tun. Und ich könnte meine längeren Haare immerhin noch ein paar Jahre genießen. Dann wurde mir aber schlagartig bewusst, das ist einfach schon nächstes Jahr!

Und ich hätte nie gedacht dass ich Angst hätte vor dem altern, kam mir immer irgendwie albern vor. Aber stellt sich heraus, dass es mich tatsächlich etwas ängstigt. Es ist nur weil ich mir mich immer in einer komplett anderen Lebensphase vorgestellt hatte mit mitte zwanzig.

Und manchmal fühlt es sich so an als stünde ich auf der Stelle und bewegte mich keinen Schritt vorwärts. Besonders wenn ich mich umschaue und andere Mädchen in meinem Alter sehe, die Kinder haben und ihr eigenes zuhause bauen und ernsthafte Beziehungen haben.

Ich weiß ich mach all diese coolen Sachen als Au pair und ich sehe all diese coolen Orte und es ist unglaublich. Aber es ist auch ein bisschen so als hätte ich mein eigentliches Leben auf Pause.

Und ich kann bzw. ich will an dem ’sich niederlassen‘ Teil meines Lebens nicht wirklich arbeiten. Nicht nur weil ich gerade im Ausland bin, mehr auch weil ich dazu noch gar nicht bereit bin. Haha

Macht das überhaupt Sinn?

Als ich Au pair wurde, verschwand alles an das ich so gewohnt war aus meinem Leben, alles mit dem ich aufgewachsen bin. Meine Familie, meine Freunde, meine Sprache, mein Land und viele andere Dinge.Und ich habe angefangen mehr über mich als Person nachzudenken…

Was ist aus mir geworden? Mag ich mich selbst überhaupt? Was sind meine Standards? Was sind meine Ziele? Wer will ich sein? Ihr wisst schon nicht auf die Art ‚oh ich will so sein wie Beyoncé wenn ich groß bin‘ …

Eher so wie ich will die sein, die freundlich und liebenswürdig ist, großzügig aber auch weiß wo ihre Grenzen sind und wie sie für sich selbst einsteht und an das was sie glaubt.

Und ich hab angefangen mich mit Themen zu beschäftigen die mich schon länger irgendwie interessiert haben. Veganismus und Nachhaltigkeit und Politik. Und ich hab angefangen wieder französisch zu lernen weil ich definitiv jemand sein möchte der französisch spricht.

Ich liebe es hier so viel mehr Zeit zu haben um all diese Dinge zu tun. Aber manchmal kann mich das Leben hier trotzdem überwältigen. Und ich glaube vor ein paar Wochen hatte ich das erste mal Heimweh. Zum ersten mal seit ich in den USA angekommen bin. Es hat sich nicht so angefühlt wie ich dachte, aber andererseits fühlt sich Heimweh wahrscheinlich für jeden anders an. Ich hab mich nur traurig und ein bisschen einsam gefühlt.

Und ich denke mal es wurde auch Zeit nach über vier Monaten von zuhause weg.Was mir geholfen hat, war mit Freunden zu reden, draußen in der Natur zu sein, und auch mit meiner Hostfamilie hier (die bringen mich echt immer sehr zum lachen) und dann definitiv auch regelmäßig mit meiner Familie zuhause zu reden.

Die Wahrheit ist, dass auf der anderen Seite der Welt zu sein, meim Leben nicht magischerweiße in ein Märchentraum aus Glück und Reisen und Spaß rund um die Uhr verwandelt. Hätte ich auch nicht erwartet.

Meistens fühl ich mich gut und sogar manchmal echt glücklich. Aber es gibt eben auch Tage die hart sind an denen ich mich fühle als würde ich alles falsch machen… Tage an denen mir tatsächlich Fehler passieren. Tage an denen ich mich traurig fühle. Tage an denen ich seltsame Erlebnise habe. Und Tage an denen ich mich etwas verloren fühle und so als ob niemand mich tatsächlich mag. Aber so ist es im Leben schätz ich mal.

Ich muss mich nur an all die unglaublich tollen Leute in meinem Leben und daran wie glücklich ich mich schätzen kann hier zu sein erinnern. Wie sehr mir mein Job gefällt und wie sehr ich mich freue auf all die Dinge die ich noch erleben werde. Haha sorry voll das Klischeé, aber so ist es eben schätz ich mal.

2 Gedanken zu “Realizing I’m getting old.

  1. Deine Blogüberschrift ließ uns echt ein wenig schmunzeln, denn alt bist du sicher noch nicht. Alter hat immer einen Bezugspunkt z.Bsp. mit 13 Jahren komme ich nicht ins Kino, weil der Film ab 16 ist oder mit 45 Jahren ist man eigentlich noch zu jung um zu sterben, oder mit 70 Jahren fühlt man sich noch garnicht so alt, obwohl man es rein rechnerisch doch schon ist. Es macht Spaß dir zuzuhören, (zuzulesen), weil du auch verschiedentlich dir selbst eine Antwort auf deine Fragen gibst. Lebe dein Leben wie du es möchtest und wie es dir gefällt. Ob eine Kurzhaarfrisur dabei zu Dir passt, weist du sicher selbst am Besten. Fällt mir Nikita Thompson ein, britische Tänzerin und Choreographin. Bei ihr
    passt ein Kurzhaarschnitt. Französisch lernen ist eine gute Option. Hat irgendwie Stil. Mein Schulfranzösisch ist schon verschüttet. Versuche aus jedem Tag das Beste zu machen, auch wenn es manchmal nicht so
    gut läuft. Und glaube weiter an dich selbst Liebe Grüße Claus und Monika

    Gefällt 1 Person

    1. Haha dankeschön!! Das freut mich, wenn das lesen Spaß macht. Und ja klar, Alter hat eigentlich außer im Rechtssystem keine so Wahnsinnig große Bedeutung… Das werd ich auf jeden Fall versuchen, so zu leben wie es mir gefällt und aus jedem Tag das beste zu machen! 🙂
      Vielen Dank fürs lesen und Kommentieren 💚

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